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Krippenbau in St. Margareta

Weihnachten scheint noch sehr weit weg zu sein. Die Krippenbauer in den Kirchen sind aber bereits seit Oktober mit der Planung und den ersten Arbeiten an den aufwändigen Krippenlandschaften beschäftigt. Hier können Sie die Arbeit der Krippenbauerinnen und Krippenbauer in der Kirche St. Margareta mitverfolgen. Jeden neue Bauabschnitt finden Sie in Bild und Wort.

Christus ist geboren_Bild Predicae

Zur Entstehung des Weihnachtsfestes

Weihnachten ist bis heute einer der populärsten Feiertage in unserer Gesellschaft. Wenn auch der christliche Kern des Festes, die Geburt Jesu Christi, immer mehr in den Hintergrund tritt, so ist doch in weiten Teilen der Gesellschaft in Bezug auf Weihnachten zumindest noch der Gedanke an Frieden und Gemeinschaft lebendig. Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit werben viele Hilfswerke um Spenden und können mit diesem Geld viel Gutes tun in der Welt. Wenn auch die Stimmung an Weihnachten nicht immer friedlich ist und sich gerade an diesem Fest in der Familie so mancher Konflikt entzündet, so hat doch die Atmosphäre, die dieses Fest verbreitet, schon oft geholfen, manchen Streit zu schlichten und Menschen wieder zu versöhnen. Es ist also nicht alles schlecht, was heute in der Welt an Weihnachten geschieht.
Entstanden ist das Weihnachtsfest im vierten Jahrhundert. Die ersten Christen kannten dieses Fest noch nicht. Für sie war zunächst das Osterfest das zentrale Fest und dieses ist ja bis heute das höchste aller christlichen Feste. Doch schon die Evangelien berichten von der Geburt Jesu Christi. Schon früh haben Christen also nach dem Ursprung gefragt, wo dieser Jesus herkommt. Die Evangelien versuchen zu erklären, wie Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist. Der Sohn Gottes, der seit Ewigkeit beim Vater ist, kommt in die Zeit und wird Mensch aus einer Jungfrau. In diesem Jesus sind die Verheißungen der Propheten in Erfüllung gegangen.
Die genaue Entstehung des Weihnachtsfestes lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Das Fest ist ab dem Jahr 354 für Rom belegt, wurde aber wahrscheinlich bereits ab dem Jahr 335/37 dort gefeiert. Von Rom breitet sich das Fest bis zum 6. Jahrhundert in der gesamten christlichen Welt aus. Auch die Herkunft der Festlegung auf den 25. Dezember ist nicht eindeutig geklärt. Nach dem heidnischen Kalender Roms feierte man an diesem Tag den Geburtstag des unbesiegten Sonnengottes (Sol invictus). Diese Feier orientierte sich am Naturgeschehen der Wintersonnenwende. Nun werden die Tage wieder spürbar länger. Indem dieser heidnische Festtag durch ein christliches Fest ersetzt wurde, brachte man den Sieg des Christentums über das Heidentum deutlich zum Ausdruck. Nicht ein heidnischer Gott verhilft der Sonne zu neuer Kraft, sondern Christus ist das Licht der Welt. 

(Quelle: www.praedica.de/Weihnachtszeit)

Alle Jahre wieder...

…steht auch eine Krippe in St. Margareta. Sie wird im hinteren Teil der Kirche, in einer Nische aufgebaut. Das Krippenbauteam St. Margareta beginnt Anfang Oktober, mit den Vorarbeiten für den Bau der Krippe Als erstes werden die Grundelemente für das Podest errichtet. 16 Elemente bilden in einer Nische mit einer Grundfläche von ca. 4x4m den Platz auf dem die Krippenlandschaft entsteht. Seitlich davor wird das Podest mit 4 weiteren Elementen erweitert. Den Abschluss bildet die Herberge. Zwischen der Hauptfläche und der Herberge werden in der Adventszeit wechselnde Szenen aus der Zeit vor Jesu Geburt aufgebaut. Wenn dann die Podeste stehen werden die Rückwände angebracht. Dafür wurde vor drei Jahren ein neues, großes Landschaftsbild angefertigt, weil die alten Teile zu stark abgenutzt waren. Das neue Bild malte der Künstler Stephan Rehberg aus Bornheim-Merten für uns. Das Bild zeigt das Heilige Land in den Abendstunden.
Von Bethlehem, wehrhaft an den Berg gebaut, führt der Weg hinab bis zur Geburtsstätte Jesu, die schützend von großen Steinen und Palmen umgeben ist. Gemalt ist das Bild auf einem Holzuntergrund mit Wasserbasierten Farben. Die Landschaft hängt wegen Ihrer Größe ganzjährig an diesem Platz in der Nische. Sie kann nicht, wie die anderen Krippenelemente im Keller der Kirche gelagert werden.

Dies ist, vor dem Hintergrund der durch das Hochwasser im Sommer 2021 hervorgerufenen großen Feuchtigkeit im Kirchenkeller, für das Bild ein Glücksfall. Die im Keller gelagerten Rückwände zeigten Schimmelbildungen bis zu einer Höhe von ca.50 cm. Durch diesen Schaden sind sie unbrauchbar geworden. Durch die gute Zusammenarbeit mit Herrn Rehberg konnten, in einer kurzen Zeitspanne von Oktober bis Anfang Dezember 2021, neue Rückwände angefertigt werden. Der Holzuntergrund wurde, je dreiteilig für die beiden Seitenwände, in der Kirche angefertigt und wieder abgebaut und zum Malen nach Merten zu Herrn Rehberg gebracht. Dort malte er für uns eine Stadtmauer mit Stadtleben. Nach Fertigstellung wurden diese neuen Elemente wieder abgeholt und aufgebaut. Für diese kurzfristige Umsetzung danken wir Herrn Rehberg. Damit die Rückwände nicht erneut einen Feuchtigkeitsschaden erleiden wurde eine andere Lagermöglichkeit gesucht. Zu diesem Zweck wurde die Herberge, die wegen der Größe nicht im Keller gelagert werden kann, neu gestaltet. Sie ist jetzt etwas größer und kann so nach dem Abbau der Krippe als Requisitenschrank genutzt werden und in der Kirche bleiben.

Der Start

4 Bilder

Der Krippenaufbau schreitet fort. In der Zwischenzeit ist der Stall aufgebaut. Der Hintergrund ist auch schon fertig und hat in diesem Jahr einen neuen Sternenhimmel bekommen. Gleichzeitig arbeiten wir in unserer Kellerwerkstatt an einer neuen Szene. Sie können also neugierig sein und sich ab Mitte November überraschen lassen, was die Bibel auf dem Weg zum Weihnachtsereignis noch so alles zu berichten hat. 

2. Etappe

3 Bilder

Im nächsten Schritt haben wir die festen Bausteine der Krippenszene aufgebaut, die in jedem Jahr dazugehören. Zu diesen Bausteinen gehören das Dach des Stalles, der Brunnen (Bild nr. 4), der Weihnachtsstern und die rustikale Verkleidung der Front des Podests. Außerdem ging es an die Verlegung der Stromversorgung des Himmels, des Sterns, des Lagerfeuers und den Anschluss für die Szenen-Beleuchtung. Natürlich gehörte dazu auch ein anschließender Lichttest. Außerdem wurde Stromversorgung mit Taster-Schaltung für den Quellbrunnen verlegt, die Beleuchtung angeklemmt, die Wasserpumpe eingesetzt und mit Wasser befüllt und anschließend alles auf einwandfreie Funktion getestet.

Im Keller haben wir an dem kleinen Geheimnis weiter gebaut. Wir möchten, wenn es uns zeitlich gelingt mit einer weiteren Szene, noch vor Beginn der Adventszeit die Krippenszenen erweitern.  - Es wird langsam!

3. Etappe

5 Bilder

Am Montag vergangener Woche haben wir an der Angekündigter Szene weitergearbeitet.

Nach einer kurzen Diskussion, wie man mit dem vorhandenen Material, die gewünschte Szene aus der Bibel zeigen kann, die Arbeit aufgenommen. So wurden die Balken vermessen, markiert und zurechtgeschnitten und zu einem Gestell zusammengeschraubt. Der Altar wurde aus dem Keller heraufgeholt und mit dem Gestell auf das Podest gestellt. Erneut wurde Diskutiert, wie man das

Ganze fertig stellt.

So wurde am Dienstag dann das Gestell und der Altar am Vormittag von 2 Krippenbauer angestrichen.

Am Donnerstag sollte eigentlich nur ein Versuch gestartet werden, wie man das Gestell zu einem Tempelraum gestalten könne. Aus dem Versuch wurde der Tempel. Das Ganze ist mit Leinentuch verspannt und soll so das Innere vom Tempel zeigen. So wurden die Figuren, der Altar und Leuchter im Raum Platziert. Der Maßstab von Priester und Altar stimmte Nicht, der Altar war einfach zu hoch.

So wurde der Altarsockel Kurzerhand markiert und die Stichsäge angesetzt.

Und so liebe Krippenfreunde wird unser kleines Geheimnis gelüftet und die neue Szene ausgestellt.

Der Priester Zacharias und Gemahl von Elisabeth, beide schon im vorgerückten Alter, trifft im Tempel beim darbringen des Rauchopfers den Engel Gabriel. Dieser verkündigt Ihm im Namen des Herrn die Geburt eines Sohnes.

Zacharias kann dieser Verkündigung keinen Glauben schenken, da beide schon alt und seine Frau Elisabeth unfruchtbar ist, so erbittet er vom Engel Gabriel ein Zeichen. Dieser wiederholt seine Verkündigung und als Zeichen sagt er Ihm das er verstummt sei bis zur Geburt des Sohnes und dessen Beschneidung. Das Kind soll den Namen Johannes tragen.

Und so geschah Es, als Zacharias aus dem Tempel trat um dem Volk den Segen zugeben, dass seine Stimme verstummt war. Seine Frau Elisabeth gebar einen Sohn. Und als die Zeit der Beschneidung und Taufe im Tempel Anstand und der Priester Elisabeth nach dem Namen für den Knaben frage und diese Ihm Antwortet mit Johannes, ohne zu wissen was der Engel Zacharias aufgetragen hatte. Und der Priester wandte sich zu Zacharias, der ihm ein Täfelchen reichte, wo auch er den Namen Johannes geschrieben hatte. Und siehe, nach der Zeremonie, hatte Zacharias seine Stimme zurück und bracht dem Herrn ein Lobgesang.

Die vierte Etappe

3 Bilder

Evangelium nach Lukas | Kapitel 1 Verse 5-25

5 Es gab in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, einen Priester namens Zacharias, der zur Abteilung des Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; ihr Name war Elisabet.[1] 6 Beide lebten gerecht vor Gott und wandelten untadelig nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn. 7 Sie hatten keine Kinder, denn Elisabet war unfruchtbar und beide waren schon in vorgerücktem Alter. 8 Es geschah aber, als seine Abteilung wieder an der Reihe war und er den priesterlichen Dienst vor Gott verrichtete, 9 da traf ihn, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los, in den Tempel des Herrn hineinzugehen und das Rauchopfer darzubringen. 10 Während er nun zur festgelegten Zeit das Rauchopfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete. 11 Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars. 12 Als Zacharias ihn sah, erschrak er und es befiel ihn Furcht. 13 Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben. 14 Du wirst dich freuen und jubeln und viele werden sich über seine Geburt freuen. 15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und berauschende Getränke wird er nicht trinken und schon vom Mutterleib an wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein. 16 Viele Kinder Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, hinwenden. 17 Er wird ihm mit dem Geist und mit der Kraft des Elija vorangehen, um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zu gerechter Gesinnung zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen. 18 Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin ein alter Mann und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter. 19 Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen. 20 Und siehe, du sollst stumm sein und nicht mehr reden können bis zu dem Tag, an dem dies geschieht, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist. 21 Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. 22 Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen und blieb stumm. 23 Als die Tage seines Dienstes zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück. 24 Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte: 25 Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schmach befreit, mit der ich unter den Menschen beladen war.

Das Krippen-Werkeln geht weiter. Heute waren wir mit vier Männern am Werk und teilten uns für den Abbau der Szene mit Zacharias und dem Aufbau der Szene Maria Verkündung auf. So hat Peter beim Abbau des Tempels Verbesserungen für den Nächsten Aufbau vorgemerkt. Das Holz anschließend im Keller verstaut und die Leinentücher gefaltet im Schrank verstaut. In der Zwischenzeit Schrauben Alessandro und Leo das Zimmer von Maria zusammen. Guntram bringt schon mal das Material für die Deko des Bodens aus dem Keller, bringt Zacharias in die Sakristei und auf dem Rückweg, die im Vorfeld angekleidete Figur der Maria mit. Nun werkeln alle wieder zusammen, es werden die Möbel aus dem Keller geholt, der Steinboden im Zimmer verlegt und mit Sand aus gefugt. Ein Weg zwischen der Stadt und der Herberge angedeutet und der Rest des Sands verteilt. Nun wird die Darstellung der Szene für die Verkündigung des Engels in Angriff genommen. Maria wird sitzend auf dem Bett positioniert und der Engel vor Ihr ins Zimmer gestellt. Noch ein wenig hier und da gezupft. Noch alles aufräumen, Vorhang zu und die Beobachter des Ganzen stecken Ihren Kopf zwischen dem Vorhang hervor. Unter den Augen von Gironimo (Esel) und Camilo (Kamel) gönnen wir uns ein Alkoholfreies Bier zum Abschluss. Wir wünschen Ihnen ein schöne 1. Adventswoche.

5. Etappe

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 Die Ankündigung der Geburt Jesu | Lukas 1,26–38

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazareth zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel. 

Auch heute waren wieder vier Mann zum werkeln vor Ort. Da Damen, die sich in der Regel um das Ankleiden der Figuren kümmern leider verhindert waren, haben die Herren heute diese Aufgabe übernommen. Wir hoffen das es zufriedenstellend gelungen ist.

So wurde unter anderem das Zimmer von Maria zur Stube von Elisabet umgestaltet. Der Engel wacht vorübergehend über der Herberge mit Blick auf die Kirchengemeinde. Nach der Einrichtung von Elisabets Stube wurden die beiden Figuren, Elisabeth und Maria, an den Tisch gesetzt und können nun Ihr Frauengespräch führen. Ein wenig zupfen hier und da, ein Apfel zur Stärkung und ein Becher Wasser für den Durst und die 6. Etappe steht zur Besichtigung bereit.

Da alles gut geklappt hat bleibt auch noch Zeit um hinter dem Vorhang an der Krippenszene weiter zu arbeiten. So werden aus dem Kirchenkeller Steine und Sand geholt und der Weg in die Stadt befestigt, sowie mit Felspapier das ein und andere Bauteil verkleidet. Die Palme und die Oliven-Bäume gegossen und die Baustelle aufgeräumt. Der Vorhang fällt, Gironimo und Camilo stecken Ihre Nase wieder raus und beobachten uns beim Planen für nächste Treffen.

Bis bald sagen die Krippenbauer.

Die 6. Etappe

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Maria bei Elisabeth | Lk 1, 39-56

In diesen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.  Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt  und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.  Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?  Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.  Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. 

Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn /  und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.  Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. / Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.  Denn der Mächtige hat Großes an mir getan / und sein Name ist heilig.  Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht / über alle, die ihn fürchten.  Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: / Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;  er stürzt die Mächtigen vom Thron / und erhöht die Niedrigen.  Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben / und lässt die Reichen leer ausgehen.  Er nimmt sich seines Knechtes Israel an / und denkt an sein Erbarmen,  das er unsern Vätern verheißen hat, / Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.